Thrombose Behandlung



Eine Thrombose Behandlung sollte recht schnell beginnen, da es sich regelmäßig um einen Notfall handelt. Die primäre Therapie einer Thrombose Behandlung im Bein ist in den ersten 10 Tagen erfolgreich, bei anderen Formen wie der Thrombose im Auge beträgt das Zeitfenster vielfach nur sechs bis zehn Stunden, um irreversible Schäden abzuwenden. Behandlungen können ambulant oder im Krankenhaus vorgenommen werden, die Behandlungsdauer kann sich nach einer Lungenembolie bis auf ein Jahr erstrecken, ansonsten genügen drei bis sechs Monate.

Thrombose Behandlung im Bein



Grundsätzlich soll die Behandlung den Thromboseprozess stoppen, die Lungenembolie verhindern und den blockierten Blutfluss wieder herstellen. Hierzu werden auch ambulant schon mehrere flankierende Maßnahmen eingesetzt:
  • Kompressionstherapie: Der Kompressionsverband gilt als Mittel der Wahl bei jeder Art von Thrombose in den Gliedmaßen, sowohl bei der Thrombose Behandlung im Bein als auch bei Armthrombosen. Mittels Kompressionsdruck lässt sich der venöse Blutstrom zum Herzen wieder beschleunigen und das Risiko einer Lungenembolie vermindern.
  • Heparin: Das Mittel hemmt als Antikoagulantius die Blutgerinnung, auch hier kann schon ambulant per Infusion gehandelt werden. Wenn der Thrombus schon besteht, lässt er sich in rund 10 Prozent aller Fälle durch Heparin oder verwandte Antikoagulantien lösen.
  • Marcumar: Dieses Mittel wird ab dem dritten Tag oral gegen die Blutgerinnung verabreicht.
Arzt entscheidet über stationäre- oder ambulante BehandlungOb der Patient für die Erstbehandlung im Krankenhaus bleiben muss, entscheidet der Arzt anhand der Schwere des Falles. Insbesondere das Anhaften des Thrombus an der Venenwand bestimmt die Art, Intensität und Dauer der Thrombose Behandlung.


Behandlungsdauer einer Thrombose



Die Patienten sind in jedem Fall durch Risikofaktoren für die Entstehung einer Thrombose disponiert, auch wenn durch Ernährungs- und Bewegungsumstellung viele Risikofaktoren abgeschaltet werden können. Daher führen Ärzte die Behandlung über längere Zeit fort, um künftige Risiken weitestgehend einzugrenzen. Es ergibt sich folgende Behandlungsdauer bei verschiedenen Szenarien:
  • 3 Monate bei Venenthrombose mit gut diagnostizierbarer Ursache
  • 6 Monate bei spontaner Venenthrombose ohne klar erkennbare Ursache
  • 1 Jahr nach Lungenembolie infolge einer Thrombose
  • dauerhaft bei wiederkehrender Thrombose mit Lungenembolie
Mehrwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus möglichDa die Blutungsneigung bei einer Thrombose Behandlung mit Marcumar und Heparin zwangsläufig zunimmt, müssen die Patienten zeitweise über einige Wochen im Krankenhaus beobachtet werden. Das hängt vor allem von sonstigen Risiken oder etwaigen Operationen ab, die möglicherweise anstehen. Schon eine Zahnbehandlung kann vielfach nicht ohne Weiteres durchgeführt werden. Selbst Bagatellverletzungen könnten zu schwerem Blutverlust führen. Patienten müssen auch künftig behandelnde Ärzte auf die gerinnungshemmenden Medikamente hinweisen.



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