Thrombose im Bein



Thrombose im BeinDie Thrombose im Bein ist ein Blutgerinnsel, dass sich in einer Vene gebildet hat und sich zunächst durch ein Ziehen, später unangenehme Schmerzen, Schwellungen und ein pralles, schweres Gefühl bemerkbar macht. Die Vene liegt meist tief im Bein, was das äußerliche Erkennen zunächst schwierig macht, auch sind die Symptome nicht immer klar zu erkennen. Da die Folgen schlimmstenfalls zur Lungenembolie führen können, muss sich der Patient/die Patienten (Frauen sind überdurchschnittlich oft betroffen) schnellstens in Behandlung begeben.

Symptome der Thrombose im Bein



Die Schmerzen sind abwechselnd ziehend und krampfartig und ähneln sehr dem Muskelkater. Allerdings lassen sie nicht nach, sondern nehmen im Laufe der Zeit zu und werden so stark, dass die Person unter Umständen mit dem betroffenen Bein kaum noch auftreten kann. Der Beginn kann urplötzlich erfolgen, die häufigste Stelle ist der Unterschenkel, gefolgt von Oberschenkel und Leiste. Oft treten die Beschwerden bevorzugt morgens und abends auf und lassen nach, wenn der Mensch sich hinsetzt und die Beine hochlegt. Typische Symptome sind bläuliche Hautverfärbungen und eine Erwärmung des Beins. Tückisch ist an der Thrombose, dass sie symptomlos bleiben kann, vor allem zu Beginn der Erkrankung. Ursächlich sind Bewegungsmangel und zusätzlich eine eingeengte Sitzhaltung ("Flugzeugthrombose"), ein eingegipstes Bein, zu wenig Flüssigkeit über längere Zeit, rauchen und Hormonpräparate (Pille). Krampfadern erhöhen das Risiko ebenfalls, meist kommen mehrere Faktoren zusammen und kulminieren bei einem akuten Bewegungsmangel. Dieser erschwert den Beinvenen ihre Arbeit, das Blut kann nicht mehr ausreichend zum Herz zurückfließen, staut sich und bildet klumpende Blutplättchen. Diese entwickeln sich zum Thrombus, der schließlich die Vene verstopft.

Folgen der Beinthrombose



Tiefliegende Beinvenen können Gefährlich seinBei tief liegenden Beinvenen können die Folgen gefährlich sein, denn der Thrombus reißt unter Umständen ab, gelangt in die Lunge und verstopft dort möglicherweise ein Gefäß mit der Folge der bisweilen tödlich endenden Lungenembolie. Weniger gefährlich ist der Thrombus in einer Beinvene nahe der Haut. Diese entzündet sich zwar schmerzhaft (Thrombophlebitis), gilt aber als wenig riskant, weil sie kleiner ist und der Thrombus kaum bis zu den großen, zur Lunge führenden Venen gelangt. Ausgeschlossen ist aber auch das nicht, vor allem wenn ein zunächst kleiner Thrombus erst zu wandern und dann zu wachsen beginnt. Nach dem Gerinnsel ist zudem das Post-thrombotische Syndrom (PTS) möglich, das ebenfalls zu Schwellungen, Hautverfärbungen und Krampfadern führt. Zu erkennen ist es an blauen oder braunen Knöcheln, in Extremfällen bildet sich ein Ulcus crusis, also ein Beingeschwür.

Behandlung der Thrombose im Bein



So erfolgt die BehandlungBetroffene Personen sollten zunächst das Bein hochlegen und ruhig halten, Panik ist nicht angebracht, da es nur ganz selten zu einer plötzlichen Lungenembolie kommt. Trotzdem muss ein Arzt die Behandlung aufnehmen, er wird zunächst das Blut verdünnende Medikamente verabreichen. Des Weiteren tragen die Patienten Stützstrümpfe, die Langzeittherapie setzt auf Medikamente, gekoppelt mit Kompression und Mobilisation. Bewegung ist überhaupt die beste Vorbeugung gegen Thrombose.

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